Vom 26. Oktober bis 1. November 2026 findet die Trauerwoche zum vierten Mal statt, in
Deutschland, Österreich und der Schweiz. Unter dem Motto „The Sound of Grief – Trauer
trifft Töne“ setzt die Trauer Taskforce ein klares Zeichen: Trauer ist kein Randthema, sondern
Teil unserer Gegenwart.
Berlin, 21.05.2026: Millionen Menschen trauern – oft allein, still und unsichtbar. Die
Trauerwoche der Trauer Taskforce setzt seit 2023 bewusst einen Gegenpol: Sie macht Trauer
sichtbar, hörbar und gemeinschaftlich erlebbar. Auch 2026 laden Veranstaltungen im
gesamten deutschsprachigen Raum dazu ein, das Schweigen zu brechen: durch Musik,
Stimme, Klang, Bewegung und Sprache.
„Das Thema ‚The Sound of Grief‘ hat im vergangenen Jahr eine Resonanz erzeugt, die weit über
unsere Erwartungen hinausging. Deshalb führen wir es fort und vertiefen es“, sagt Lisa
Dukowski, Trauerbegleiterin und Mit-Organisatorin. „Klang öffnet Menschen. Er erreicht oft
genau das, wo Worte an ihre Grenzen kommen.“
Trauer ist ein Massenphänomen und gesellschaftlich dennoch unterrepräsentiert. Laut Studien
der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin* hinterlässt jeder Todesfall im Durchschnitt
vier bis fünf tiefgreifend Betroffene.
Doch Trauer geht weit über den Verlust von Menschen hinaus: Wir trauern um Beziehungen,
um Sicherheiten, um gesellschaftliche und ökologische Gewissheiten. In einer Zeit
zunehmender Krisen und Umbrüche wird Trauer zu einer kollektiven Erfahrung. Und doch fehlt
es oft an Räumen, sie auszudrücken.
Gleichzeitig verändert die Digitalisierung unsere Trauerkultur grundlegend: Wie erinnern wir in
Zeiten von KI, Sprachnachrichten und virtuellen Gedenkräumen? Welche Rolle spielen soziale
Medien im kollektiven Erinnern?
Die Trauerwoche 2026 greift diese Fragen auf und übersetzt sie in kulturelle, künstlerische
und gemeinschaftliche Formate. Sie ist damit mehr als eine Veranstaltungsreihe, sie ist ein
gesellschaftliches Statement: Trauer gehört dazu.
„Wir erleben gerade eine neue Offenheit im Umgang mit Emotionen und auch Trauer wird
sichtbarer“, sagt Trendforscherin Stefanie Schillmöller von der Trauer Taskforce. „Die
Trauerwoche zeigt, wie vielfältig und öffentlich Trauer heute gelebt werden kann.“
Mehr Events, mehr Städte, mehr Stimmen als je zuvor – die Trauerwoche 2026 wächst weiter.
Sie bringt Menschen durch kreative, kulturelle und gemeinschaftliche Formate zusammen,
online wie offline.
Das Spektrum reicht von Konzerten über musikalische Rituale und Klanginstallationen bis hin
zu Poetry Slams und Trommel-Workshops.
Schwerpunkte der Trauerwoche 2026:
Rückblick: Trauerwoche 2025 in Zahlen
Die Trauerwoche 2025 zeigt die wachsende Bedeutung zeitgemäßer Trauerformate:
Die Trauerwoche 2026 ist eine offene Plattform: Konzerte, Workshops, Lesungen,
Gesprächsrunden, Kunstinstallationen oder digitale Formate. Wer ein Event zu Trauer, Klang
und Erinnerung plant, kann es einreichen und Teil der Aktionswoche werden.
Weitere Informationen:
Weitere Informationen zur Trauerwoche finden sich auf unserer Website
trauertaskforce.de/trauerwoche oder auf Instagram instagram.com/trauer_taskforce
Auch Journalistinnen und Redaktionen sind eingeladen, die Trauerwoche zu begleiten oder mit Expertinnen der Trauer Taskforce ins Gespräch zu kommen. Kontaktieren Sie uns bitte
unter trauerwoche@trauertaskforce.de.
Pressekontakt:
Melanie Görtz
Presseteam Trauer Taskforce
+49 160 6941947
presse@trauertaskforce.de
Die Trauerwoche 2026 auf einen Blick:
Über die Trauer Taskforce:
Die Trauer Taskforce (TTF) ist ein kreatives Netzwerk aus Trauerbegleiterinnen und Expertinnen, das sich für eine zeitgemäße, offene und diverse Trauerkultur einsetzt.
Die Initiative entwickelt neue Wege, um über Verlust, Erinnerung und Abschied zu
sprechen – durch Kunst, Kultur und gemeinschaftliche Formate. Die Trauerwoche ist
eines ihrer zentralen Projekte.
Unsere Partner*innen:
Druck: Wunderkarten
wunderkarten.de
Instagram: @wunderkarten
→ Wunderkarten macht Erinnerungen greifbar – mit liebevoll gestalteten Karten für
Momente, die zählen. Auch in der Trauer.
Kampagnen-Illustration: Mina Braun
minabraun.com
Instagram: @minabraunillustration
→ Die Illustratorin Mina Braun verleiht der Trauerwoche mit feinsinnigen Motiven eine
poetische Bildsprache – leise, kraftvoll und berührend.
*Zitierte Studie:
https://www.dgpalliativmedizin.de/images/230810_Positionspapier_Trauer_ist_kein_individuelles_Problem_final.pdf
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