

Ein Tanzabend im Rahmen der Trauerwoche „The Sound of Grief“
Es gibt Trauer, die will nicht besprochen, sondern bewegt werden. Manchmal braucht sie einen Ton, der lauter ist als ein Satz, oder einen Körper, der sich schneller bewegt als der Kopf hinterherkommt. An diesem Abend schaffen wir dafür Raum: mit Tanz und Bewegung, Stimmen und Klängen, und einem kleinen Ritual – all das darf laut, leise, wild oder still sein, wie es gerade kommt.
Wir – Nicola Kriesel und Christa Cocciole – hosten diesen Abend gemeinsam. Wir bringen gemeinsam mehrere Jahrzehnte Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit, sei es in somatischer Arbeit, Trauerarbeit, Traumatherapie, Global Social Witnessing oder tänzerischer Praxis.
An diesem Abend schöpfen wir aus dieser Praxis: inspiriert von der Welle der 5 Rhythmen, aus Elementen des Witnessing und aus stimmlichen Klängen – gebrochen und neu zusammengesetzt für genau diesen einen Abend.
Für wen ist das? Für alle, die einen Verlust in sich tragen und ihm Raum geben wollen – ob durch einen Tod, eine Trennung, eine Krankheit, den Abschied von einer Zugehörigkeit oder einem Zukunftsbild. Trauer hat viele Gesichter, und keins davon braucht hier eine Erklärung oder Rechtfertigung. Vortanzerfahrung braucht es auch nicht, nur die Lust und Bereitschaft, den eigenen Körper und die eigene Stimme als Ausdrucksmittel zuzulassen. Es ist kein Auftritt – niemand schaut zu, wir sind alle mitten drin.
Termin & Ort 29. Oktober 2026, SOCIUS, Berlin;
die ist offen Tür ab 17:30 Uhr, Beginn 18:00 Uhr, Ende 21:00 Uhr, mit langsamen Ausklingen bis 21:30 Uhr
Platz für 10–15 Tanzende.
Gemeinsam machen wir Trauer sichtbar und geben ihr den Platz, den sie verdient. Ob fachlich, privat oder als Unterstützer*in — hier ist Raum für Vernetzung und Engagement.
Mach mit. Gestalte Veränderung mit uns.
Wir arbeiten mit Menschen und Organisationen zusammen, die Trauer nicht wegsortieren, sondern ihr Raum geben.
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